Der Star der Frankfurter Buchmesse

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Bodo Kirchoff auf der Frankfurter Buchmesse 2016 am Stand seines Verlags.

 

Bodo Kirchhoff ist der unumstrittene Star der Frankfurter Buchmesse. Am Mittwoch habe ich ihn überall getroffen, eigentlich war er immer schon da, wohin auch immer ich gekommen bin. Bodo Kirchhoff ist mit „Widerfahrnis“ der Träger des „Deutschen Buchpreises 2016“ und die Hoffnung des Deutschen Buchhandels für das Weihnachtsgeschäft. Ich habe ihm beim Fernsehinterview bei seinem Verlag, der Frankfurter Verlagsanstalt getroffen, im Talk mit der Frankfurter Allgemeinen, mit dem Spiegel und mit der Zeit, immer bemüht, mit Contenance auf immer dieselben Fragen zu antworten. Trägt der Protagonist autobiographische Züge? Was für eine Frau tritt da in sein Leben? Was für ein Kind? Ist das Buch die Auseinandersetzung mit der Flüchtlingskrise? Interessant: Bodo Kirchhoff hat mit dem „Deutschen Buchpreis“ 2016 eine Auszeichnung erhalten, die er im Jahr 2005 maßgeblich mitgegründet hat – das nenne ich nachhaltiges Investment! Und: Bodo Kirchhoff tut sich schwer mit der Vergabe des Literaturnobelpreises an Bob Dylon. Ja, verdient habe sich das der Sänger irgendwie schon, sagt Kirchhoff, aber es gebe noch andere, die ihn noch mehr verdient hätten, wie zum Beispiel Philip Roth, und irgendwann sei es zu spät für die Vergabe eines Preises.

16 Comments

  1. Bist du auch auf der Buchmesse ? Wenn ja, hast du schon Oliver Gaw getroffen, am Stand vom Adeo Verlag, er hat ein Buch geschrieben über seinen Herzinfarkt. Das Buch heisst „Neustart“, Falls Du ihn kennen solltest Grüss ihn bitte von mir, Wäre lieb. Danke. Frieda (Marianne aus dem Saarland)

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    1. Vielen Dank. Ich glaube, dass Herr Kirchhoff und wir nicht die einzigen sind, die sich das fragen. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich mich noch nicht mit dem literarischen Beitrag von Bob Dylan beschäftigt habe.

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      1. Ich habe mehrere Dylan Platten. Ich muss sagen, dass ich sie lyrisch nicht brillant finde. Sicher hat er damit in den 60ern den Zeitgeist getroffen und bedeutet vielen etwas – mir würden aber sicherlich 100 Musiker einfallen die literarischer schreiben.

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        1. Das ist interessant, dann wird die Vergabe noch unverständlicher. Aber auch das könnte vom Komitee durchaus so gewollt gewesen sein. Unter dem Motto: Der Preis und das Komitee sind wichtiger als das literarische Werk. Aber ich weiß es nicht…

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        2. Ich denke, dass Dylan schon eine Kultfigur ist und fanatisch verehrt wird. Und auch in seine Texte wird viel rein interpretiert und da finden sich viele wieder. Aber von einem rein literarischen Standpunkt finde ich es schon merkwürdig. Da hätte ich dann eher an Leonard Cohen gedacht – er hat immerhin las Dichter angefangen 🙂

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