Herzensbildung: Wer liest, ist unterwegs dorthin

Im November 2017 trat der „Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo als Festredner beim Dies academicus an der Uni Bayreuth auf, er warb bei den Studierenden um mehr Mut und die Bereitschaft, in stürmischen Zeiten Verantwortung zu übernehmen. Und dann entdeckte ich in der Rede den Satz: „Ich bin davon überzeugt, dass es während des Studiums auch um Herzensbildung gehen sollte.“ Herzensbildung halte ich nicht für eine Kompetenz, und ich rechne sie auch nicht den soft skills zu. Es handelt sich um ein hohes, womöglich das höchste Bildungsgut. Wer liest, ist unterwegs dorthin, vielleicht.

Wolfgang Hegewald in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 31. März 2018

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