Silvesterprgramm
Das Silvesterprogramm. Immerhin gibt es auf ARTE ab vier Uhr morgens Philosophie: So beginnt 2013 wenigstens mit Weisheit. Valeat wünscht einen geistreichen Jahreswechsel! Foto: Fernsehprogrammübersicht von Silvester im Tagesspiegel vom 31. Dezember 2012.

Pfingsten, griechisch Pentakoste, der 50. Tag nach Ostern. Nach christlichem Glauben kommt an Pfingsten der Heilige Geist, symbolisiert durch Feuerzungen, auf die Menschen hinab. Das Foto zeigt eine Pfingstrose. Foto: ©rboehme – Fotolia.com

1 Und als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. 2 Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. 3 Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. 4 Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.

Apostelgeschichte 2, 1-4

Auf der Suche nach dem ersten Mai. Google-Suche "1. Mai" am 1. Mai 2012

Mairegen bringt Segen, da wächst jedes Kind, da wachsen die Blätter, die Blumen geschwind.

Bauernregel

Erster Mai, Tag der Arbeit, fällt mir ein, Gewerkschaften, Demonstrationen. Maibäume fallen mir ein. Zum ersten Mal hörte ich vor ein paar Tagen, dass in Schaltjahren die Mädels den Jungs am 1. Mai den Maibaum setzen. Gerade schon vor der Türe und auf dem Dach nachgesehen – Fehlanzeige. Der Mai, Wonnemonat, Monat der Liebe. Ich jedenfalls habe meine Liebe am 1. Mai kennengelernt. Mit ihr war ich gestern Abend unterwegs in Köln. Nicht tanzen, was trinken. Viele junge Menschen mit Bierflaschen in der Hand waren auf den Straßen unterwegs, nicht nur Männer. Halb Köln war unterwegs mit Bierflaschen in der Hand. In Ehrenfeld haben wir auf der Subbelrather Straße eine Hundertschaft Polizisten gesehen. Die Polizei hat immer viel Arbeit am 1. Mai: Ich erinnere mich an die Krawalle der letzten Jahre – war das in Hamburg, in Berlin? Auf dem Hohenzollering haben wir viele klotzige SUV gesehen, die direkt neben ihren gelackten Herrchen und Frauchen geparkt haben. Wunderbare laue Nacht, die Nacht zum ersten Mai. Ein Kölsch bitte, leider gibt´s nur Gaffel Kölsch hier, und einen Campari Orange. Heute Morgen kam der Mairegen wie auf Bestellung. „Rain in May“ – war das nicht ein Hit der 1980er Jahre? Mairegen bringt Segen, da wächst jedes Kind. Die Kinder sind wirklich groß geworden in letzter Zeit. Aus nassem Mai kommt trockener Juni herbei. Abendtau und kühl im Mai, bringt viel Wein und bringt viel Heu. An die Arbeit jetzt!

Sitze auf Balkon, schaue auf Lagerfeld hinab: Im Rahmen der lit.Cologne und mit 35 Minuten Verspätung sprach Karl Lagerfeld nicht mit Elke Heidenreich, sondern mit Roger Willemsen über die erste Lektüre, die Liebe zu Büchern, sein verlegerisches Werk mit L.S.D. und über seinen Buchladen Editon 7L Paris - am 16. März 2012 im Kölner Opernhaus.

Nachtrag Kölner Stadt-Anzeiger 16.03.2012, 22:27 Uhr: Warum Karl Lagerfeld nicht mit Elke Heidenreich sprechen wollte…

Old radio from 1950 and the years.
In den 1950er und 1960er Jahren war die Hochphase des Radios. © Galló Gusztáv - Fotolia.com

Am 9. März 1952, heute vor 60 Jahren, wurde zum ersten Mal der „Hörspielpreis der Kriegsblinden“ verliehen. Der Preis gilt auch heute noch als der „Oscar“ für das literarische Hörspiel, die Königsdisziplin des Radios. Die Blütezeit des Hörspiels waren die 1950er und 1960er Jahre, bis der Fernseher Einzug in die deutschen Wohnzimmer hielt. Der 61. Kriegsblindenpreis wird am 12. Juni 2012 in Köln verliehen. Frühere Preise gingen an Werke von Friedrich Dürrenmatt, Christoph Schlingensief oder Elfriede Jelinek.

Hier geht es zum WDR-Beitrag WDR-Beitrag „Radiokunst als Lebenshilfe“…

Jedes Kind kennt Nikolaus. An seinem Fest am 6. Dezember beschenkt der weißbartige Mann die braven Kindern, oft wird er dabei von einer dunklen Gestalt mit Ketten begleitet, Knecht Ruprecht oder im Rheinland auch Hans Muff genannt.

Nicht viel ist von Nikolaus mit Bestimmheit überliefert: Nikolaus lebte im dritten und vierten nachchristlichen Jahrhundert, an der Schwelle zum Mittelalter, und war Bischof von Myra. Umso größer die Legendenbildung: Nikolaus soll sogar einer Mutter ihr zuvor verbranntes Kind lebendig zurückgebracht haben.

Everbody´s Darling: Nikolaus ist der populärste katholische Heilige, in einigen Ländern ist der 6. Dezember ein gesetzlicher Feiertag. Früher fand am Nikolaustag gar die Weihnachtsbescherung statt. Heute ist das Nikolausfest weitestegehend säkularisiert und fest in der Hand des Konsums: In den Supermärkten finden wir aber keine Nikoläuse mehr, sondern Weihnachtsmänner. Deshalb habe ich rechtzeitig im Internet einen echten Schokoladennikolaus bestellt, mit Mitra und Kreuz und Krummstab, den Insignien eines Bischofs.

Nikolaus am 6. Dezember: Nur selten sieht man einen Schokoladennikolaus mit Mitra, Kreuz und Krummstab. Dieser Nikolaus kommt von http://www.vivat.de - im Rahmen der Aktion 'Weihnachtsmannfreie Zone'.

Wer mehr zu den Heiligen wissen möchte, der schaue in meinen Beitrag zu Allerheiligen.