Gerade die aktuelle „Zeit“ durchgeblättert. Ihr wisst, die Wochenzeitung aus Hamburg.

Nicht bemerkt, dass ich dieselbe Zeitung bereits am Donnerstag schon einmal durchgeblättert hatte.

Fiel mir erst auf Seite 40 auf.

Auf Seite 40 unten gibt es eine Anzeige: „Willemsen legt auf“. Hatte mich gefragt, wer neun CDs gebrauchen kann (und es gibt noch eine Bonus-CD drauf), auch wenn es um den genialen Roger Willemsen geht.

Das war die Frage von Donnerstag, daran habe ich mich erinnnert. Die Frage, die jetzt zur Sonntagsfrage wurde.

Doch die eigentliche Frage: Was habe ich auf den 39 Seiten davor verpasst?

Schon vergessen.

Peinlich.

 

[Auf Seite 41 übrigens eine Rezension des Buchs von Karl Heinz Bohrer. Hochinteressant: Die Rezension, das Buch wohl auch.]

 

willemsen_anzeige_20170302_1
Aufmerksamkeitsstarke Anzeige in der Zeit vom 2. März 2017: Wer kann schon 9 CDs gebrauchen, auch wenn es um den genialen Roger Willemsen geht? 

 

 

 

 

Zu spät habe ich Deine Klasse erkannt.
Jetzt bist Du nicht mehr da,

warum bist Du weg?
So plötzlich, ohne was zu sagen?

Du hattest Ecken und Kanten, warst schrill,
immer coole Sprüche auf den Lippen…

Du warst einmalig, hattest Charakter, Seele.
Mensch, was haben wir gelacht!

Ich vermisse Dich. Komm doch wieder,
liebe, alte Parship-Anzeige!

Wer fühlt sich angesprochen? Anzeige in der Zeit vom 9. Februar 2012


Das erste Mal,
14. Februar 2012, gefunden in der ZEIT: Wer fühlt sich angesprochen?

Das zweite Mal, 3. März 2012, gefunden in Cicero: Wer lässt sich verführen?

Das dritte Mal, 12. März 2012, gefunden in der Süddeutschen: Bist du eine Persönlichkeit?

Das vierte Mal, 25. März 2012, gefunden in der ZEIT: Kannst Du zuhören?


Das fünfte Mal,
31. März 2012, gefunden in Hohe Luft: Legst Du jedes meiner Worte auf die Goldwaage?

Das sechste Mal, 22. April 2012, gefunden in Cicero: Stimmt die Chemie zwischen uns oder ist es die Physik?

Darf ich vorstellen, das ist die Neue, sogar mit Qualitätssiegel der Stiftung Warentest:

Anzeige Parship.de in ZEIT-Magazin Nr. 38, 13.09.2012

 

 

 

Die Parship-Anzeigen bei Valeat sind keine Werbung. Sie sind Dokumentationen von Werbung und dienen der reinen Erbauung oder Erheiterung, wie man oder frau es will.

Angefangen hatte es Mitte Februar: Bei der Lektüre der ZEIT war mir die ganzseitige Anzeige „Verbindet Persönlichkeiten und Ansprüche“ der Partnerschaftsbörse parship.de aufgefallen, die ich ganz schlecht fand, nicht nur spontan.

Ich bloggte diese Anzeige und fand heraus, dass ich mit meinem ästhetischen Urteil nicht allein auf der Welt war. In den Wochen danach begegneten mir auf meinen Wanderungen durch die Medienlandschaft immer wieder neue Parship-Anzeigen. So ist daraus eine kleine Reihe geworden – mit bis heute sechs Entdeckungen:

Die erste Entdeckung, 14. Februar 2012, gefunden in der ZEIT:
Wer fühlt sich angesprochen?
Die zweite Entdeckung, 3. März 2012, gefunden in Cicero:
Wer lässt sich verführen?
Die dritte Enteckung, 12. März 2012, gefunden in der Süddeutschen:
Bist du eine Persönlichkeit?
Die vierte Entdeckung, 25. März 2012, gefunden in der ZEIT:
Kannst Du zuhören?
Die fünfte Entdeckung, 31. März 2012, gefunden in Hohe Luft:
Legst Du jedes meiner Worte auf die Goldwaage?
Die sechste Entdeckung, 22. April 2012, gefunden in Cicero:
Stimmt die Chemie zwischen uns oder ist es die Physik?