
Habt Ihr etwa nach Schnee gefragt? Weiße Weihnacht: mit tanzenden Schneeflöckchen, Tannen – oder Fichten besser, die sich unter der weißen Last sanft beugen, so stellen wir uns Weihnachten vor. Schlitten. Schnee! Dadalia.
Dieses Jahr sind wir bei 10 Grad plus auf dem grauen Asphalt zur Christmette gegangen, ein warmer Wind wehte unser Weihnachtsparfüm in die weite Welt, in der Kirche spendeten wir den Friedensgruß mit warmen Händen. Das war schön! Nicht die schweißigen Hände unbedingt, aber der warme Wind an Heiligabend. Warum also Schnee?
Denen, die ohne Schnee zu dieser Zeit partout nicht auskommen können, sei dieses Bild zugeeignet, aufgenommen auf dem Kahlen Asten am 30. November 2013, also kaum zu glauben: in diesem Jahr!
Der Kahle Asten ist der höchste Berg des Sauerlands, 840 Meter hoch. Eigentlich wollten wir eine lange Wanderung auf dem Rothaarsteig machen, doch die fiel in den unerwarteten Schnee. Vom Albrechtsplatz (nicht: Alexanderplatz) sind wir dann doch noch anderthalb Stunden gelaufen, auch ein Stück vom Rothaarsteig war dabei. Wunderbar! Also: Lasst uns alles so nehmen, wie es kommt (ändern können wir es sowieso nicht), und machen wir das Beste draus, ob Weihnachten oder vor Weihnachten. Der Kölsche sagt: Et kütt, wie et kütt, et es wie et es, und: Et hätt noch immer joot jejange.
(Für Immigranten – das sind die ersten drei Artikel des so genannten kölschen Grundgesetzes, in Übersetzung: Es kommt, wie es kommt. Es ist, wie es ist. Es ist noch immer gut gegangen.)
Schnee!
