
Wer aus der U-Bahn hinauf kommt in den Schneematsch des Tages, der sieht oben noch Pferdefuhrwerke, die Fässer transportieren, direkt daneben die ersten noblen Automobile und die Droschken, die den Pferdeäpfeln auszuweichen versuchen. Mehrere Trambahnen ziehen gleichzeitig über den großen Platz, ein schleifendes, metallisches Ziel erfüllt den weiten Raum, wenn sie sich in die Kurve legen. Und dazwischen: Menschen, Menschen, Menschen, alle rennen, als liefe ihnen die Zeit davon, über ihnen die Reklametafeln, die die Würstchen anpreisen, das Kölnisch Wasser und das Bier.
Florian Illies: 1913. Frankfurt am Main 2012.
„1913“ steht hier noch ungelesen – eigentlich hatte ich mich schon sehr auf die Lektüre gefreut, dann hatte ich aber einige etwas kritische Besprechungen dazu gelesen und erst einmal wieder Abstand genommen. Mal schauen, wann ich es in die Hand nehmen werde.
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Herzlichen Dank für Deine Zeilen zu „1913“. Das geht mir ähnlich wie Dir, auch wenn ich um die Weihnachtszeit drei Kapitel gelesen haben. Ich warte jetzt geduldig, bis die Zeit für die Lektüre gekommen ist. Schöne Grüße, Ben von Valeat
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