Fast genau vor einem Jahr hatte ich hier bei Valeat das Magazin „The Germans“ vorgestellt. Sechs Ausgaben sind bisher erschienen, doch jetzt muss das Magazin pausieren. Chefredakteurin Nicole Zepter: „Es fehlt uns an Anzeigenpartnern, und wir brauchen mehr Leser. Ein politisches Magazin mit relativ kleiner Auflage wie The Germans konnte bisher kaum Anzeigenkunden erreichen.“ Mit einer Kampagne im Internet wirbt Nicole Zepter jetzt um die für die Wirtschaftlichkeit des Magazins erforderliche Anzahl von 5.555 Abonnenten, damit „The Germans bald wieder erscheinen kann.

thegermans

Foto: (c) Valeat

Das erzbischöfliche Museum Kolumba in Köln ist „Museum des Jahres 2013“. Die Auszeichnung erhielt das Museum von der AICA, dem Internationalen Kunstkritikerverband. In der Urteilsbegründung heißt es, dass das Kolumba Museum sich durch eine „hervorragende Architektur“ und durch eine „qualitätvolle Sammlung, die den Bogen zwischen alter und zeitgenössischer Kunst spannt“ auszeichne. Außerdem präsentiere das Museum Künstler, „die gemeinhin wenig Medieninteresse gewinnen“.

Kolumba: Kolumbastraße 4, 50667 Köln – direkt in der City zwischen Hohe Straße und Nord-Süd-Fahrt (Offenbachplatz) | Eintritt: 5 Euro | Öffnungszeiten Kolumba >>>

Die Jubiläumsausgabe von Lettre International, erschienen am 21. März. Seit 25 Jahren gibt es diese anspruchsvolle Zeitschrift in Deutschland.
Die Jubiläumsausgabe von Lettre International, erschienen am 21. März. Seit 25 Jahren gibt es diese anspruchsvolle Zeitschrift in Deutschland.

 
25 Jahre, 100 Ausgaben – der deutsche Ableger der Zeitschrift Lettre International feiert mit der Ausgabe „Niveau sans Frontières“ Jubiläum in Deutschland. Das im Mai 1988 erstmals erschienene Blatt verbindet verschiedenste journalistische Formen mit Kunst und Fotografie zu einem „intellektuellen und interdisziplinären Forum mit offenen Horizonten“ – ein „Niveau ohne Grenzen“ also, wie es im Titel der Nummer 100 übersetzt heißt. Lettre International wurde 1984 in Paris gegründet. Die deutsche Ausgabe wird seit 1988 von Frank Berberich verlegt, der auch Chefredakteur ist. Lettre International erscheint vierteljährlich und kostet 15 Euro. Die Jubiläumsausgabe umfasst 186 Seiten und blickt auf die vergangenen 25 Jahre zurück.
 

Ereignisreiche 25 Jahre liegen hinter uns. 25 Jahre der Umbrüche, Erwartungen, Illusionen, Regression, Errungenschaften und Krisen. Es lohnt sich, glauben wir, diese Zeit ununterbrochener Transformationen noch einmal zu betrachten. Und so haben wir Autoren und Künstler aus aller Welt eingeladen, Konturen dieser Epoche zu skizzieren, von der Schwellenzeit der achtziger Jahre bis zu Latenzen, Bruchlinien und Hoffnungszeichen der Gegenwart. Die reiche Resonanz finden Sie in diesem Heft – lassen Sie sich überraschen. Wir wünschen interessante Lektüre. Wir machen weiter. Bleiben Sie uns gewogen!

Frank Berberich, Gründer, Herausgeber und Chefredakteuer von Lettre International. Aus: Editorial Lettre International, Nummer 100, Frühjahr 2013.

Lettre International auf der Leipziger Buchmesse. Foto: (c) Valeat
Lettre International auf der Leipziger Buchmesse. Foto: (c) Valeat

Hier geht es zu www.lettre.de…

 
 

1912 – Mission Moderne. Fotos: (c) Valeat

Damals wurden rund 650 Kunstwerke aus fast allen großen Museen und Sammlungen der Welt in Köln gezeigt – 125 von van Gogh, 26 von Cézanne, 25 von Gauguin, 32 von Munch und 16 von Picasso. Damals, das war im Jahr 1912, vor hundert Jahren, in einer riesigen Halle am Aachener Tor, die 1910 auf der Brüsseler Weltausstellung gestanden hatte, für die Sonderbundschau demontiert und nach Köln gebracht worden war. Der in der Nachbarstadt Düsseldorf gegründete „Sonderbund Westdeutscher Kunstfreunde und Künstler“ präsentierte 1912 in Köln die Kunst der Moderne, eine sensationelle Leistungsschau der nachimpressionistischen Zeit – eine Jahrhundertschau.

„1912 – Mission Moderne“ lautet das Motto der Ausstellung, die seit dem 31. August auf der obersten Etage des Kölner Wallraf-Richartz-Museums gezeigt wird; die überraschenden Perspektiven aus den Fenstern des Museums auf dem Kölner Dom sind im Eintrittspreis enhalten. Die Kuratoren haben sich bei der Auswahl der Bilder streng an das historische Vorbild von 1912 gehalten: Es sind ausschließlich Werke zu sehen, die unsere Verwandten vor hundert Jahren genauso im Original hätten sehen können, wären sie in der Sonderbundschau gewesen: Vincent von Goghs „Allee bei Arles“ und sein „Selbstportät“, „Fischerinnen“ von Paul Gauguin, Egon Schieles „Mutter und Kind II“, Pablo Picassos „Sitzender Harlekin“ aus seiner blauen Periode und „Vier Mädchen auf der Brücke“ von Edvard Munch. Und viele andere mehr, insgesamt rund 120 Gemälde und Skulpturen.

Die Ausstellung ist heute, anders als vor hundert Jahren, ein praller Publikumserfolg: nach nur acht Wochen verzeichnete die Sonderbundausstellung schon 75.000 Besucher, das Doppelte erwartet das Museum noch bis zum Ende der Ausstellung am 30. Dezember 2012.

1912 – MISSION MODERNE

WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM
Obenmarspforten (am Kölner Rathaus)
D-50667 Köln

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr
Jeden Donnerstag: 10 bis 21 Uhr
Feiertag: 10 bis 18 Uhr
Montags geschlossen, ebenso am 24. und 25. Dezember

EINTRITTSPREISE
Erwachsene 12 €, ermäßigt 8 €, Familienticket 24 € (2 Erwachsene + mindestens 1 Kind)

Noch mehr Informationen dazu…